2022 wurde ich nicht angenommen. 2023 hing ich trotzdem drin. Das Diptychon ist noch irgendwo in der HGB. Boerge, den ich an der Abendschule kennengelernt habe, studiert dort. Wir sind Freunde.
ich male, was nicht aufhört.
wir leben in einer gesellschaft, die nicht aufhört zu bewerten. ritalin für kinder, burnout für erwachsene, likes für alle. und trotzdem suchen wir verbindung. echte. die nicht performt wird.
körper, die nach nähe suchen. gesichter zwischen leistung und erschöpfung. momente, in denen man nicht mehr weiß, ob man liebt oder funktioniert.
die malerei ist keine antwort darauf. sie ist eine haltung.
entstanden in fünf jahren. in leipzig. in einem atelier ohne kompromisse.







werkstatt.
kein kursraum. kein lehrplan. kein ergebnis, das vorher feststeht.
nur materialien, hände, und die frage: was passiert, wenn man einfach anfängt?













